Lektion 15

Gutenberg und die Auswirkungen des Buchdrucks

Schrift ist eine Form der Kommunikation zwischen Menschen, die in Zeit oder Raum voneinander getrennt sind. Schrift übersetzt die Lautsprache in Zeichen, sie dient zur Bewahrung von Gedachtem, zum Austausch für Liebenden, für Hinweise, Gesetzeswerke, für die Festschreibung von Überliefertem, für die Vermittlung von Wissen und für vieles mehr. Die ersten Schriften bestehen aus Zeichen und Symbolen, schließlich werden sie zu Silben- und Lautschriften. Von den ersten Anfängen der Schrift, den so genannten Ideenschriften (Felszeichnungen, Zählzeichen, Symbolzeichen) bis hin zur Ausbildung von Alphabetschriften vergingen Jahrtausende der Menschheitsgeschichte.

Im Mittelalter schrieben die Mönche Bücher (besonders die Bibel) mit der Hand, eine sehr mühsame Aufgabe. Sie wurden kostbar mit Buchmalerei ausgeschmückt. Es war sehr aufwendig auf diesem Wege Bücher herzustellen, daher besaßen auch nur wohlhabende Menschen ein Buch.
Dann kam Gutenbergs Erfindung. Sie ermöglichte, Bücher in großen Mengen zu drucken. So wurden sie im Preis erschwinglich und mehr Menschen zugängig.

Gutenbergs geniale Idee: Er stellte einzelne Buchstaben her, die man dann zu Sätzen und dann zu einer Seite zusammenstellen konnte. Die Vorteile waren einleuchtend: die einzelnen Lettern können immer wieder neu zusammengestellt werden, Fehler können leicht beseitigt werden.

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